Pressespiegel. L&S in der Fach- sowie Lokalpresse:

Lackiertechnik aktuell

Es sind nicht nur die gesetzlichen Emissionsvorschriften, sondern auch wirtschaftliche Gründe die jedes lackierende Unternehmen zum Handeln zwingen. Die aktuelle Lage verlangt nach günstigen Lösungen zur Optimierung von Lackieranlagen, um mehr Flexibilität bei hoher Qualität und hoher Effizienz zu erzielen.

LackiertechnikDas Maß der Lackiertechnik wurde in letzten Jahren sicherlich stark durch die Automobilindustrie geprägt. Im Interieurbereich eines modernen Autos ist fast nichts mehr nicht lackiert. Überwiegend Kunststoffteile wurden und werden zu, teilweise sensationellen, Oberflächeneffekten veredelt. Der Wunsch des Endkunden nach Individualität und die Phantasie der Designer haben die Entwickler und Techniker oft an Grenzen gebracht. Aber es gab immer Lösungen.

Eine weitere Herausforderung war und ist die „Just-In-Time-Fertigung“. Alles muss möglich sein und zwar sofort. Kleine Losgrößen lackieren bei geringst möglichen Lack- und Spülverlusten und extrem kurzen Rüstzeiten. Die Qualität darf bei allem selbstverständlich nicht im geringsten leiden. Dieses Maß der Anforderungen steht in den meisten Möbel produzierenden Betrieben in Deutschland an. Gerade in den Zeiten der globalen Wirtschaftskrise ist Qualität in Produktion und Handling sowie Eigenproduktion statt Outsourcing ins Ausland ein intensiv diskutiertes Thema. Die Fragen, die gestellt werden, sind unter anderem:

Antworten auf diese Fragen sind immer individuell zu suchen. Das ostwestfälische Unternehmen L&S Oberflächentechnik ist spezialisiert auf genau diese Antworten. Seien es automatische oder handbetriebene Lackieranlagen, die Optimierung oder die sinnvolle Verteilung der Aufgaben auf regionale Spezialisten wie z. B. Frontenlackierer als Zulieferer. Die Anforderungen aus verschiedenen Branchen, die Entwicklung situationsgerechter Lösungen führt zu Synergieeffekten, die gerade in der heutigen Zeit gefragt sind. Einfache Lösungen, um den VOC Richtlinien zu entsprechen, sind etwa Destillieren der Spülmedien und Lackreste. Die Applikationstechnik kann in den meisten Fällen optimiert werden um Overspray = Materialverlust zu vermeiden. Bei bestehenden Automatikanlagen können Materialwege verkürzt und moderne Farbwechselventile eingebaut werden. Dadurch lassen sich Rüstzeiten teilweise extrem verkürzen. Vorhandene Anlagenkomponenten können oftmals mit wenig Aufwand auf die Verwendung von Wasserlacken umgeüstet werden. Die von L&S Oberflächentechnik realisierten Lösungen haben beispielsweise Farbwechselzeiten von vorher bis zu 10 Minuten auf unter 60 Sekunden geschraubt. Zweikomponenten- oder Dreikomponentenanlagen können den Lack-Verbrauch und vor allem die Reproduzierbarkeit auf optimale Werte bringen. Selbst elektrostatische Verarbeitung von Lösemittellacken und auch Wasserlacken konnten schon erfolgreich in Holz verarbeitenden Betrieben umgesetzt werden.

L&S Oberflächentechnik GmbH & Co. KG